Spielemesse: wichtige Spielemessen (nicht nur) in Deutschland

Für Spieler ist eine Spielemesse eine gute Möglichkeit, neue Spiele kennenzulernen. Im Rahmen einer Veranstaltung stellen dort Hersteller bzw. Verlage ihre Neuheiten und Klassiker aus, bieten Platz zum Ausprobieren, Spielen und natürlich die Möglichkeit zum Kaufen und zeigen, welche guten Spiele sie dabei haben. Auf einer Spielemesse wird das Spielerherz bedient, das hier stöbern und ausprobieren darf.

Deutschland ist Spieleland Nummer Eins im Bereich Brettspiele und Gesellschaftsspiele. Der Begriff German Games ist nicht umsonst für die gut ausgearbeiteten deutschen Spiele der 1990er-Jahre wie Die Siedler von Catan oder Carcassonne gebildet worden. Inzwischen gibt es viele Spieleautoren und Verlage aus dem Ausland, die dem handwerklich perfekten deutschen Spiel nachahmen und ebenfalls innovative Mechanismen und saubere Arbeit mit spannenden Themen verbinden. Sie nutzen die Gelegenheit einer Spielemesse, um ein breites Publikum für ihre Spiele zu begeistern.

Die wichtigsten Spielemessen in Deutschland sind die weltweit wichtigste Spielemesse, die Spiel in Essen, sowie die Internationale Spielwarenmesse in Nürnberg, die Leipziger Modell-Hobby-Spiel und die Süddeutsche Spielemesse in Stuttgart. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, die als Spielemesse gelten und national wie international eine große Bedeutung haben. Dazu zählen in Deutschland noch die Münchener Spielweis’n sowie der Spielewahnsinn in Herne und in der Schweiz die Nationale Spielwarenmesse in Bern, die auch als Suisse Toy bekannt ist.

Ohne eine Spielemesse würden viele Spieler nicht wissen, welche Neuheiten es gibt und wie diese sich spielen. Eine solche Veranstaltung ermöglicht eine Orientierung bei Brettspielen und Gesellschaftsspielen. Am einfachsten ist dies, wenn es sich wie bei fast immer bei der Spielemesse um eine Publikumsmesse handelt. Denn dann können die Spiele ausprobiert und bei Gefallen gleich gekauft werden.